Die Geschichte von Ertl vor 1945

Das Gebiet der heutigen Gemeinde Ertl war bereits in der mittleren Jungsteinzeit (um 2.500 v. Chr.) besiedelt, was durch Funde von Steinbeilen und Werkzeugen beim Haus "Anthof" und am "Hauserkogel" belegt ist. In späterer Zeit dürfte diese Gegend verödet sein, denn aus der Kelten- und Römerzeit finden sich im Quellgebiet und am Oberlauf der Url keinerlei Spuren einer Besiedelung.

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Funde von Steinbeilen und Werkzeugen
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Heimatbuch der Gemeinde Ertl

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Heimatbuch der Gemeinde Ertl, welches Sie derzeit derzeit online duchblättern können.

Die Url ist ein Bach, der bei Amstetten in die Ybbs mündet. Sie wird bereits 863 und in den Jahren 890 n. Chr., 903, 906, 1034, um die ältesten Nennungen aufzuzählen, erwähnt.
An ihrem Unterlauf befand sich in der Römerzeit das Kastell Mauer an der Url. Der Name "Url" deutet auch auf die Kelten hin. Woher der Name stammt, ist nicht eindeutig nachzuweisen. Im vorigen Jahrhundert wurde die Wortsilbe "Url" mit "Arl" (Großarl, Arlberg) und/oder "Aar" (Adler) in Verbindung gebracht. Urula (lateinisch), Orla, Urle wird als "die (aus den Bergen) Herauskommende, Hervorkommende" gedeutet.
"Url" ist auch ein Herrschaftssitz im oberen Urltal, der heute noch Urlgut heißt. Hier lebte Egeno de Urle in der Zeit des 12. Jahrhunderts. Dieser war mit dem Gründer von Seitenstetten, Udalschalk von Stille, verwandt. Da er auch einmal als Egeno de Owe (St. Peter/Au) aufscheint, kann die Herrschaftsbezeichnung Url und (St. Peter in der) Au nicht identisch sein. Adelige nannten sich damals nach ihrem Sitz, bzw. wurden von ihrer Umgebung nach dem jeweiligen Besitz benannt. Einige Verwandte des Egeno de Urle seien hier noch kurz genannt: sein Bruder Alram (Adelram) de Urle, Hartwicus de Urle und Marchwardus de Urle.

Im Mittelalter saßen in diesem Gebiet die Herrn von Url "Urlgut", ein Zweig des Seitenstettner Stiftsgeschlechtes, der seit etwa 1120 nachweisbar ist. Um 1160 wird ein Hartwig von Url genannt, der viel¬leicht die Burg Hartwigstein am Hauserkogel anlegte. Heute steht dieser Kogel als endneolithische Siedlung und als ehemaliger Standort der Burg Hartwigstein unter Denkmalschutz. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts dürften die Herrn von Url ausgestorben sein.
Otto von Lengenbach, Domvogt von Regensburg, hatte mehrere Güter am Oberlauf der Url, darunter das Erbe der Herrn von Url und das Gebiet bis zum Grestenberg, Waidenberg und Hartwigstein. Er starb 1236 kinderlos. Den größeren Teil der Güter vermachte er dem Stift Admont. Einen kleinen Teil bekam Otto von der Erl. 1298 verpfändete aber Herzog Albrecht I. den ganzen Besitz an das Bistum Freising. 1330 ging dieser Besitz zurück an den Landesfürsten. Seit dieser Zeit wurde unser Gebiet zum größten Teil von den jeweiligen Schlossherrn von St. Peter verwaltet.
Eine gewisse Bedeutung erlangte das obere Urltal erst wieder im Bauernaufstand 1596/97, in dem sich unzufriedene Bauern im Gasthaus Tiefenbach (Wendtner) trafen, um der Unterdrückung durch die Obrigkeit in einem blutigen Aufstand Gegenwehr zu leisten.

Erklärung des Ortsnamens


Zur Deutung des Namens gibt es nur Vermutungen: Ertl könnte wie Edlach, Edlitz oder Erla vom slawi­schen Wort für Tanne jedle= Tanne) abgeleitet sein.
Eine weitere Deutung wäre, dass Ertl (Erl) mit Url zusammenhängt. Im 11. und 12. Jahrhundert wird ein neues Bauerngut vom Urlgut abgetrennt und als Klein-Url, Erl, bezeichnet.
Im 13. Jh. wird ein Ritter Otto von der Erl erwähnt, der mit Udalschalk von Stille, dem Gründer von Seitenstetten, verwandt ist.

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Ertl um 1900

Ertl hieß auch ein Bauernhaus am Zusammenfluss von Urlbach und Kohlenbach. Bereits im Kataster der Maria Theresia (um 1750) wird ein Mathias Flachenegger, Müllermeister, als Besitzer auf dem Gut Ertl genannt. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebte hier ein Schmiede- und Müllermeister namens Engelbert Flachenegger. In alten Matriken wird er Schmied am Ertl Nr. 171 genannt. Seine Nichte Maria Flachenegger, heiratete am 2. 7. 1869 den Schmiedemeister Josef Kleindessner, der die Schmiede am Ertl übernahm. Kleindessner war im Ortsschulrat und dann Kassier beim Kirchenbauverein. Seine Tochter Zäzilia heiratete der Schmiedemeister Konrad Brandecker (1883-1953). Dieser Name ist heute noch auf dem Haus Ertl, das in den vergangenen Jahrzehnten nur noch" 's Schmied" von "Schmied in Ertl" genannt wurde.

Steinkohlebergbau


Mitte des 18. Jahrhunderts herrschte ein Mangel an Holzkohle, die für die Eisenindustrie in der näheren Umgebung sehr wichtig war. So kam es, dass man nach intensiver Such im Gebiet um Großau ein Steinkohlevorkommen entdeckte. In der Blütezeit, Mitte des 19. Jahrhunderts wurde zugleich an mindestens sechs Flötzen Steinkohle abgebaut (über 60.000 Zentner jährlich).
1949 kam wegen der ungünstigen Verkehrslage des Abbaugebietes und der ständigen Wassereinbrüche in den Stollen das endgültige Aus für den Steinkohlebergbau Großau. 
Beim Ausbau der Landesstraße wurde in der Nähe der "Großauer Brücke" ein Eingang zu einem ehemaligen Stollen entdeckt.

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Roman Teufel und Karl Schlögelhofer

Kirchenbau


Nachdem im Jahr 1876 die neue Schule der "Schulgemeinde Rockenbichl" fertig gebaut war begannen Bemühungen zur Gründung einer neuen Pfarre und der Errichtung einer eigenen Kirche. Im Jahr 1899 vermachten die Eheleute Josef und Juliane Seyrlehner, Besitzer am Rockenbichlgut testamentarisch 2 Joch Grund zum Bau einer Kirche. Nach jahrelangen schwierigen Ver-handlungen mit dem bischöflichen Konsistorium und der Gründung eines Kirchenbauvereines wurde im Jahr 1901 mit dem Bau des Pressbytheriums begonnen. Unter der Mithilfe und der Spendenbereitschaft der gesamten Bevölkerung konnte bereits am 5. August 1902 die bis dahin fertiggestellte Kapelle geweiht werden und die erste Heilige Messe gefeiert werden.
In den folgenden Jahren wurde die Kirche zur heutigen geräumigen Pfarrkirche weiter ausgebaut und am 26. Mai 1914 der Heiligen Familie geweiht. Nach weiteren langwierigen Verhandlungen mit der Pfarre St. Michael und dem Stift Seitenstetten wurde aus Teilen von St. Michael, St. Peter, St. Georgen und Konradsheim die eigenständige Pfarre Ertl gebildet und der Diözese St. Pölten unterstellt.

Die Geschichte von Ertl seit 1945


Bereits am 9. Mai 1945 kamen die ersten russischen Besatzungstruppen nach Ertl, die sich im Ort einquartierten. In dieser schweren und lang andauernden Notzeit fehlte es oftmals an den notwendigsten Dingen. Eine besonders schwere Zeit war es für die jungen Frauen und Mädchen, da die Besatzer auch vor Vergewaltigungen nicht zurückschreckten. Dazu kamen Diebstahl, Raub und Körperverletzung. Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, wurde durch Bürgermeister Anton Kügler in der Gemeinde eine Ortspolizei installiert. Diese wurde aus bereits aus dem Krieg heimgekehrten Soldaten und aus älteren Männer, welche nicht mehr zum Kriegsdienst eingezogen wurden, gebildet. Da jedoch keine Bewaffnung erfolgen durfte und die Ortspolizisten ständig selbst großen Gefahren ausgesetzt waren, wurden bald keine Polizisten mehr gefunden und so musste dieses Unternehmen wieder eingestellt werden. Neben diesen großen Gefahren war weiterhin eine schwere Notlage für die gesamte Bevölkerung allgegenwärtig. Alles war nur mit Lebensmittelkarten bzw. mit Bezugsschein erhältlich. Für die Bewohner der umliegenden Städte war die Situation wegen der noch mehr fehlenden Lebensmittel und der geringen Rationen noch schwieriger. Diese kamen daher aufs Land, auch in unsere Gemeinde, und kauften "illegal" bei den Bauern ein ("Hamsterkäufe").

Im Jahr 1947 wurde das Feuerwehrdepot am Buchenberg wieder instand gesetzt.
Die Wasserversorgung für die Volksschule war sehr unhygienisch. Ein neuer Brunnen, rund 100 Meter westlich der Schule, sollte Abhilfe schaffen.
Herr Alfred Schatz wurde Gemeindesekretär. Mit großer Umsicht führte er diese Tätigkeit bis zur Pensionierung im Jahr 1984 aus.

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Für die FF Ertl wird ein gebrauchtes Feuerwehrauto (Ford Sohn V 8) angekauft

1948 wurde schließlich ein Großteil der Rationierungen wieder aufgehoben. Im Mai 1948 zogen die russischen Besatzungstruppen aus unserer Gemeinde wieder ab. Durch den Fleiß der gesamten Bevölkerung verbesserten sich die wirtschaftliche und damit auch die politische Situation zusehends. Allmählich war auch die Versorgung mit den notwendigsten Gütern des täglichen Lebens gewährleistet.
Am 21. September übernahm Franz Panstingl das Bürgermeisteramt, welches er bis 1965 ausübte und am 25. September wurde das Kriegerdenkmal, das durch Kriegsheimkehrer errichtet wurde geweiht.
Die tägliche Postzustellung nach Ertl wurde eingeführt und der erste Leitungsdraht zur Elektrifizierung wurde geliefert, nachdem bereits 1947 erste Verhandlungen aufgenommen wurden. Der Baubeginn verzögerte sich dann allerdings.

1949 Vor Ostern wurde die Kirchenorgel repariert und im Mai endete die russische Besatzung. Am 25. September wurden die drei neuen Kirchenglocken durch Propst Landlinger aus Waidhofen/Ybbs geweiht und eine Seite des Kirchen-daches wurde erneuert. Am Schulgebäude wurde mit der Errichtung eines Zubaues für Lehrerwohnungen begonnen.
1950 Der Schulhaus Zubau wird fertig gestellt und seiner Bestimmung übergeben.
Der Güterweg St. Michael/Br.- Ertl (Höhenstraße) wird um die Strecke vom Haus „Unterliergl“ bis zum Haus „Oberpanholz“ verlängert. Diese Straße wurde noch händisch errichtet!

1951 Am 14. Mai fand zum 60- jährigen Bestandsjubiläum der Musikkapelle Ertl ein Musikfest mit 14 fremden Musikkapellen statt.
Nach einiger Verzögerung wurde mit dem Ausbau des elektrischen Leitungsnetzes in Ertl begonnen. Die Kartoffelkäfer verbreiteten sich sehr stark. Um dieser Plage Herr zu werden, wurde eine Insekten¬spritze angekauft und den Bauern zur Verfügung gestellt.
Am 8. Dezember wurde mit der NEWAG ein Stromlieferübereinkommen für die Gemeinde Ertl geschlossen.

1952 Am 14. Juli gab es zum ersten Mal elektrisches Licht im Ort. Einige Häuser wurden schon früher vom Wasserkraftwerk der Familie Brandecker mit Strom versorgt.
Die angebotenen Insektenvertilgungsmittel, welche zur Bekämpfung der Kartoffelkäfer verkauft wurden, bewirkten nicht viel. So wurden die Schulkinder zum Einsammeln der Kartoffelkäfer herangezogen.
Am 19. Oktober fand eine große „Lichtfeier“ statt. Der erste Teil der Gemeinde war mit elektrischer Energie versorgt und somit konnte ein elektrisches Gebläse für die Kirchenorgel angekauft werden.

1953 Erfolgt der Neubau der Friedhofsmauer mit Ziegelsteinen, den zuvor war nur ein Lattenzaun vorhanden. Die Gemeinde übernahm die Kosten des Stromanschlusses für die Pfarrkirche. Bei der Post wurde beantragt, dass der Postautobus, der zweimal wöchentlich von Waidhofen/Ybbs über Ertl nach St. Peter fährt, zum Bahnhof St. Peter/Au Seitenstetten weitergeführt wird. Am 4. Mai erfolgt die Visitation und Firmung durch Bischof Koadjutor DDr. Franz König.
Die Miete für eine Lehrerwohnung beträgt S 30,00 (€ 2,18) pro Monat (inkl. Strom). Die Hundesteuer beträgt S 15,00 (€ 1,09) pro Jahr für einen Nutzhund, für einen Sonstigen Hund S 50,00 (€ 3,63).

1962 Bau des Gemeindeamtshauses neben der Pfarrkirche

1965 Johann Großalber wird zum Bürgermeister der Gemeinde Ertl gewählt.

1966 Inbetriebnahme der Ortswasserversorgungsanlage.

1967 Verhandlungen für den Neubau einer Volksschule werden aufgenommen und ein Grundstück angekauft.

1969 Aufschließung des Siedlungsgebietes Schulstraße durch die Errichtung einer Straße

1970 Beginn des Schulbaues und Errichtung einer Brücke über den Urlbach. Gründung der Hauptschulgemeinde Ertl.

1973 Fertigstellung der neuen Volks- und Hauptschule Ertl und Einweihung durch Landeshauptmann Andreas Maurer.

1977 Eröffnung der 1. Kindergartengruppe. Im Gemeindeamtshaus.

1980 Das neue Zeughaus der Freiwilligen Feuerwehr Ertl und die Aussichtswarte am Buchenberg wird fertiggestellt

1981 Der Bauland "Voitstraße" wird aufgeschlossen und zur Bebauung zur Verfügung gestellt.

1982 Umbau der ehemaligen Volksschule in ein Pfarr- Musik- und Jugendheim.

1985 Johann Schachermayer wird zum Bürgermeister der Gemeinde Ertl gewählt.

1986 Baubeginn für die Errichtung des Sportzentrums mit Fußballspielfeld, Tennisplätzen und Asphaltbahnen für Stockschießen.

1987 Errichtung eines Zubaus am Gemeindeamtshaus für die Unterbringung einer zweiten Kindergartengruppe und einer Arztpraxis.

1988 Errichtung der Reihenhausanlage Ertl I, Voitgasse mit 5 Einfamilien- Reihenhäusern.

1989 Errichtung der Reihenhausanlage Ertl II, Voitweg mit 6 Einfamilien- Reihenhäusern.

1990 Errichtung der Reihenhausanlage Ertl III, Rosenstraße mit 14 Einfamilien-Reihenhäusern. Im Rahmen der neugegründeten Dorferneuerungsinitiative Ertl wird der Kirchenplatz neu gestaltet.

1991 Segnung und Eröffnung der neu errichteten Aufbahrungskapelle.

1992 Eröffnung des neu errichteten Bauhofes und Altstoffsammelzentrums.
Verleihung des Gemeindewappens und der Gemeindefarben durch die NÖ. Landesregierung.

1994 - 1995 Errichtung eines Zubaues am Gebäude der Volks- und Hauptschule Ertl.

1988-1995 Errichtung der Abwasserbeseitigungsanlage Ertl und Anschluss an die Verbandskläranlage des Gemeindeabwasserverbandes "Oberes Urltal".
 

1997 Errichtung eines Zubaues am Altstoffsammelzentrum und Baubeginn der Reihenhausanlage Ertl IV, Birkenweg mit 8 Einfamilien-Reihenhäusern.

1998 Erweiterung der Gemeindewasserversorgungsanlage Ertl und Errichtung des Bohrbrunnens Zechmeisterhof. Errichtung der Reihenhausanlage Ertl V, Sonnenring mit 5 Einfamilien-Reihenhäusern.

1999 Aufschließung der Baugründe "Fuchsöd" und Verlegung der Wasserleitung, sowie der Kanalisation.
Geschäftsführender Gemeinderat Alois Panstingl-Panstingl wird nach dem Rücktritt des Bürgermeisters zum neuen Bürgermeister gewählt.

2000 Inbetriebnahme des Hochbehälters der Gemeindewasserversorgungsanlage und des Bohrbrunnens Zechmeisterhof.

2001 Fertigstellung des Zubaus am Mehrzweckhaus, wo eine Ordination, ein Büro und zwei Wohnungen untergebracht sind.
Sanierung des Gemeindefriedhofes nachdem dieser im Jahr 2000 von der Pfarre Ertl übernommen wurde. Errichtung der Reihenhausanlage Ertl VII am Sonnenring mit 3 Einfamilienwohnhäusern.

2002 Aufschließung des Baulandes Tulpenweg, Abbruch der ehemaligen Tischlerei Krenn und Errichtung der Reihenhausanlage Ertl VI amTulpenweg mit 11 Einfamilien-Reihenhäusern. Erweiterung des Altstoffsammelzentrums Ertl und Errichtung von ContainersteIlplätzen.

2003 Baubeginn für die Errichtung des zweigruppigen Kindergartens. Neubau der Landesstraße Bauabschnitt „Großauer Berg“, Errichtung eines Geh- und Radweges und Erweiterung der Abwasserbeseitigungsanlage und Wasserversorgungsanlage Ertl in diesem Bereich.

2004 Errichtung der Reihenhausanlage Ertl VIII in der Nelkenstraße mit 6 Einfamilien-Reihenhäusern. Fertigstellung des Güterweges „Rabenreith“

2005 Inbetriebnahme und feierliche Einweihung des neuen zweigruppigen Kindergartens in der Waidhofnerstraße.

2006 Weiterer Ausbau der Landesstraße 86, Bauabschnitt Großau II und Errichtung eines parallel entlangführenden Geh- und Radweges. Im Geh- und Radweg werden ein Schmutzwasserkanal und eine Wasserleitung verlegt.

2007 Amtsleiter und Vizebürgermeister a.D. Anton Putz kündigt nach 25. jähriger Dienstzeit sein Dienstverhältnis zur Gemeinde Ertl. Als sein Nachfolger wird VB Johann Schachermayer zum Amtsleiter der Gemeinde Ertl bestellt. Mario Schenkermayr tritt als neuer Mitarbeiter in den Gemeindedienst ein.
Der dritte und letzte Bauabschnitt der Landesstraße 86 mit dem Geh- und Radweg wird fertiggestellt.
Der Abwasserplan der Gemeinde Ertl wird vom Gemeinderat beschlossen.
Die Gemeindestraße Güterweg Grestenwald wird generalsaniert.
Altbürgermeister Johann Schachermayer wird für seine besonderen Verdienste um die Gemeinde Ertl zum Ehrenbürger der Gemeinde ernannt.

2008 Die Tennisplätze am Sportzentrum Ertl werden saniert und ein neuer Kunstrasenbelag aufgebracht.
Die Abwasserbeseitigungsanlage BA 05, HS8 in der Waidhofnerstraße und der BA 04 in der Grestenwaldstraße werden fertiggestellt.
Die Aufschließungsstraße Fichtenweg im Siedlungsgebiet Peilstein mit den Abwasserleitungen und der Wasserleitung wird errichtet.
Die Trinkwasserversorgungsanlage „Oberklaus“ wird in das Eigentum der Gemeinde Ertl übernommen.
Im Mehrzweckhaus Ertl wird ein Provisorium für die Unterbringung einer Dritten Kindergartengruppe errichtet.

2009 Das Mehrzweckhaus Ertl wird im Ober- und Dachgeschoß generalsaniert und ein neuer Probenraum für den Musikverein geschaffen. Ebenfalls wird ein Zubau am Mehrzweckhaus für die dauerhafte Unterbringung einer Dritten Kindergartengruppe errichtet.
Der BA 05 der Abwasserbeseitigungsanlage Ertl in der Waidhofnerstraße wird mit dem Einbau der Pumpstation Großau in Betrieb genommen.
Der Güterweg Bischofberg wird generalsaniert.

2010 Im Siedlungsgebiet Peilstein wird die Aufschließungsstraße Lärchenweg mit den Abwasserleitungen und der Wasserleitung errichtet.
Als Folge der Finanzkriese des Jahres 2009 beschließt der Gemeinderat auf Anregung der NÖ Landesregierung die Änderung diverser Richtlinien für die Vergabe von Gemeindeförderungen.
Die Gemeinde Ertl Orts- und Infrastruktur- Entwicklungskommanditgesellschaft wird gegründet und das Mehrzweckhaus Ertl und das Sportzentrum an die Gemeinde Ertl KG übertragen.

2011 Im Obergeschoß des Gemeindeamtshauses wird ein neues Sitzungszimmer für den Gemeinderat geschaffen und neu eingerichtet.
Das Siedlungsgebiet Tulpenweg wird mir der Errichtung einer Aufschließungsstraße, sowie der Abwasserbeseitigungs- und der Wasserversorgungsanlage erweitert.
Die Gemeindestraßen Fichtenweg und Tannenweg werden fertiggestellt und Asphaltiert.
Am Gemeindefriedhof werden neue Grabstellen für die Bestattung von Urnen geschaffen.

2012 Die Liegenschaft der Volks- und Hauptschule Ertl wird an die Gemeinde Ertl Orts- und Infrastruktur- Entwicklungskommanditgesellschaft übertragen.
Die Winterdienstleistungen für die Gemeinde Ertl werden neu organisiert.
Als Folge eines Hochwasserereignisses entstehen im gesamten Gemeindegebiet erhebliche Hochwasserschäden. Im Keller des Gemeindeamtshauses beträgt der Wasserstand ca. 1,40m.
Der Eingangsbereich zum Gemeindeamtshaus wird barrierefrei gestaltet.

2013 Der Fußballplatz am Sportzentrum wird generalsaniert und eine vollautomatische Bewässerungsanlage eingebaut.
Für die Errichtung einer Wohnhausanlage werden zwei Grundstücke im Siedlungsgebiet Tulpenweg angekauft und diese der Bau- Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft Kirchberg am Wagram als Baurechtsgrundstücke zur Verfügung gestellt.
Der Güterweg Tiefenbach Hocheben wird im Bereich des „Birner Holzes“ generalsaniert.
Im Siedlungsgebiet Voitstraße werden erstmals Straßenbeleuchtungskörper mit LED- Technik aufgestellt.
Der Gemeinderat gewährt der Pfarre Ertl eine großzügige Subvention für die Außen- und Innenrenovierung der Pfarrkirche aus Anlass des 100- jährigen Kirchweihfestes.

2014 Für die Erledigung des Winterdienstes wird ein neuer Kommunaltraktor angekauft.

2015 Der Gemeindefriedhof wurde hinter der Aufbahrungskapelle erweitert. Die schon sehr schadhafte Friedhofsmauer wurde abgetragen und eine neue Umfassungsmauer errichtet. Am Turnsaal beim Schulgebäude wurde ein Zubau für die Unterbringung eines Veranstaltungsbereiches mit Bühne und Fojer errichtet.

2016 Das Gebäude der Volks- und NÖ Mittelschule Ertl wurde thermisch saniert, die Dacheindeckung erneuert und sämtliche Fenster ausgetauscht. Die Sanierung am Güterweg Schönegg wurde mit der Fertigstellung des dritten Bauteils abgeschlossen.

2017 Der Neubau - Generalsanierung am Güterweg Geyersbichl wurde abgeschlossen. Das Siedlungsgebiet Schulstraße wurde mit der Errichtung einer Straße, einer Kanal- und Wasserversorgungsanlage aufgeschlossen.